Wer muss die neuen Verordnungen für die Lebensmitteletiketten erfüllen?

Es gibt eine strenge Regelung gilt für alle Lebensmittel, die für den Endverbraucher bestimmt sind, einschließlich Lebensmittel die von Anbieter von Gemeinschaftsverpflegung geliefert werden. Dazu zählen Verkäufer jeder Art (darunter auch Fahrzeuge, Kantinen oder stationäre Stände) wie Restaurants, Kantinen, Schulen, Krankenhäuser und Catering-Unternehmen im Rahmen einer gewerblichen Tätigkeit, wo das Essen bereits für den Verzehr durch Endverbraucher bereit ist. Ein interessanter Punkt ist, dass die Regulierung eine Auswirkung auch die die Produkte hat, die als Werbung verboten werden und es gibt ein vollständiges Verbot darauf, den Lebensmitteln heilende Eigenschaften und andere erdachte Eigenschaften zuzuschreiben.
LebensmittelgeschäftAber was müssen die Lebensmitteletiketten eigentlich enthalten? Nach den europäischen Vorschriften gibt es 12 Elemente, die obligatorisch sind. Diese beinhalten:
Die Bezeichnung des Lebensmittels (durch seine physische Verfassung oder besondere Behandlung – zum Beispiel, wieder eingefroren, geräuchert, aufgetaut, bestrahlt, etc.);
Eine Liste der Zutaten;
Liste der Zutaten und Substanzen, die Allergien oder Unverträglichkeiten auslösen können; die Menge bestimmter Komponenten; die Nettomenge des Lebensmittels;
Das Mindesthaltbarkeitsdatum oder Haltbarkeit; besonderen Lagerungsbedingungen oder Verwendung; der Name oder Firma und Anschrift des Betreibers in der Lebensmittelindustrie; das Herkunftsland oder Ort der Herkunft; Anweisungen zur Verwendung.
Für alkoholische Getränke mit mehr als 1,2 Volumenprozent Alkohol muss der vorhandene Alkoholgehalt angegeben sein; der Nährwert.
Alle diese Daten müssen mit Worten und Zahlen angegeben werden und zusätzlich können Piktogramme und Symbole mit einer Mindesthöhe verwendet werden. Die Ausnahmen aus diesen Anforderungen sind in Art. 16 der Verordnung verfasst worden, dort werden auch konkrete Fälle angesprochen, die eine minimale Anzahl von Elementen beschrieben, die gemeldet werden sollten.
Korb mit LebensmittelnEine Neuheit sind auch Informationen über das Vorhandensein von Lebensmittelzusatzstoffen, Verarbeitungshilfsmittel und anderen Stoffen oder Produkten mit einem wissenschaftlich belegter allergener Wirkung oder Wirkungen von Intoleranz. Das ermöglicht den Verbrauchern, über allen Nahrungsmittelallergie oder Intoleranz informiert zu sein und diese Produkte eventuelle auch vermeiden. Diese Stoffe oder Produkte müssen in der Zutatenliste mit ihren genauen Namen angegeben sein, deren Beschriftung muss sich klar von anderen Zutaten unterscheiden (z.B. eine andere Schriftart, Größe oder Farbe). Die besonderen Zutaten, die in den Lebensmitteln enthalten ist, sind mit dem Namen ihrer Kategorie, von ihrem spezifischen Namen gefolgt markiert werden.
Die Lebensmitteletiketten müssen klar gekennzeichnet werden, insbesondere wenn die Produkte aufgetaut worden sind. Es ist dabei egal, ob es sich um Fleischprodukte handelt, wo dies von besonderer Bedeutung ist, oder von anderen Produkten, bei denen das nicht so wichtig ist.
Die Angaben des Ursprungslandes oder des Herkunftsortes eines Lebensmittels sollten zur Verfügung gestellt werden, denn ohne diese Angabe die Verbraucher über das eigentliche Ursprungsland oder Herkunftsort eines Erzeugnisses irre geführt werden können. Ein Beispiel dafür ist das Rindfleisch aus bestimmten Gebieten der EU oder andere Produkte, für die es konkrete Maßnahmen geben soll. Dies wird getan, um den Endbenutzer zu entlasten.